Warum betriebliche Suchtprävention?

Suchtkranke Menschen haben in der Regel einen äußerst negativen Einfluss auf ihr Umfeld, sei es Familie und Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen oder andere Verkehrsteilnehmer.

 

Ein Mensch, der unter einer Suchtkrankheit leidet, entscheidet sich selten aus eigener Initiative dafür, eine Therapie zu machen. Es benötigt oft viel Überzeugungsarbeit einen Suchtkranker zu motivieren um seine Sucht in den Griff zu bekommen. Die Menschen in seinem privaten Umfeld verschweigen meist das Thema und sind somit nicht miteinander verbunden, sind nicht organisiert und ihre Bemühungen sind nicht konkret genug, um den nötigen Änderungsdruck zu erzeugen.

 

In einem Betrieb gibt es ganz andere Möglichkeiten wirksamen Druck zu erzeugen und Suchtkranken für eine Therapie zu animieren. Betriebsvereinbarungen, Handlungsleitfäden und eine gelebte Betriebskultur von Suchtprävention sind relativ einfache aber effektive Werkzeuge suchtmittelfreie Arbeitsplätze zu sichern. Dadurch werden Produktqualität, Arbeitssicherheit und Betriebsklima deutlich verbessert.

  

Suchtprävention ist ein wichtiger Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements und jedes Unternehmen kann davon profitieren. 

Wirkungsbereich eines Suchtkranken

Ein Suchtkranker wirft einen großen Schatten über seine Familie und sein Umfeld, dadurch leiden viele Menschen unter seinem direkten oder indirekten Einfluss.

 

Es passiert oft, dass die dauernden Überforderungen, finanzielle Schwierigkeiten, vernachlässigen der eigenen Bedürfnisse und oft Gewalt/Missbrauch, dazu führen kann, dass die Lebenspartner/in und Kinder selbst suchtkrank werden.